Bei Ihrem Kind wurde eine Lese-Rechtschreibstörung oder Rechenstörung festgestellt. So kann ich es unterstützen.

 

In einem kostenlosen Erstgespräch haben Sie die Möglichkeit, sich ein Bild von meiner

Arbeit zu machen und sich über die genauen Rahmenbedingungen zu informieren. Mir

gibt dieses Erstgespräch die Möglichkeit, Ihr Kind kennen zu lernen und Näheres

über die aktuelle Situation zu erfahren. Bitte bringen Sie zum Erstgespräch Schriftproben bzw. Rechenproben Ihres Kindes mit. Die Auswertung der Schrift- bzw. Rechenproben und die Förderdiagnostik, die in den ersten Stunden stattfindet, bilden die Grundlage für die Lese-Rechtschreib- und Rechentherapie.

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Die Lese-Rechtschreib- und Rechentherapie ist für jedes Kind individuell und orientiert sich am Entwicklungsstand Ihres Kindes. Sie setzt an den spezifischen Problemen beim Lesen, Rechtschreiben und Rechnen an und berücksichtigt zusätzlich bestehende Problematiken, wie z. B. Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit. Zum Einsatz kommen unter anderem Programme wie die "Lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung" (Carola Reuter-Liehr), das "Marburger Rechtschreibtraining" (Gerd Schulte-Körne, Frank Mathwig) oder der Mathe 2000+ "Blitzrechenkurs" (Erich Ch. Wittmann, Gerhard N. Müller).

 

Eine Lese-Rechtschreib- oder Rechentherapie kann Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben und Rechnen nicht „wegzaubern“, ermöglicht aber eine deutliche Verbesserung der Lese-, Rechtschreib- und Rechenfertigkeit.

 

 

Wie äußert sich eine Lese-Rechtschreibstörung?

 

Schwierigkeiten beim Lesenlernen zeigen sich z. B. darin, dass es Kindern zunächst schwerfällt, Laute zu unterscheiden und den entsprechenden Buchstaben zuzuordnen. Im weiteren Verlauf können sich beim Vorlesen folgende Probleme zeigen: auslassen, ersetzen, verdrehen oder hinzufügen von Wortteilen oder ganzen Wörtern, Startschwierigkeiten beim Lesen, langsame Lesegeschwindigkeit oder das Verlieren der Zeile im Text. Dadurch fällt es den Kindern oft schwer, das Gelesene zu verstehen.

 

Schwierigkeiten beim Schreibenlernen zeigen sich z. B. darin, dass es dem Kind schwerfällt, den Lauten die entsprechenden Buchstaben zuzuordnen. Es können Buchstaben weggelassen, hinzugefügt oder durch Buchstaben, die ähnlich klingende Laute repräsentieren, ersetzt werden. In diesem Fall gelingt die sogenannte lauttreue Schreibung nicht. Probleme beim Schreiben können sich auch durch Verstöße gegen die Rechtschreibregeln zeigen. Die Kinder haben in diesem Fall ein ungesichertes Regelwissen. Oft wird ein und dasselbe Wort manchmal richtig und manchmal fehlerhaft geschrieben, wobei sich immer wieder andere Fehler einschleichen.

 

Wie äußert sich eine Rechenstörung?

 

Schwierigkeiten beim Rechnenlernen zeigen sich z. B. darin, dass die Kinder sehr lange

ihre Finger zum Rechnen brauchen, ihnen der Übergang von einem Zehner,

Hunderter oder Tausender zum nächsten schwerfällt oder Zahlen „verdreht“

werden, z. B. 64 statt 46. Oft können die Kinder das Einmaleins auswendig, ohne

das Prinzip der Multiplikation zu verstehen. Auch das Verständnis für die Division

fehlt häufig. Plus- und Minusaufgaben können ebenfalls vom Kind auswendig wiedergegeben

werden, ohne sie wirklich zu verstehen. Bei Textaufgaben kommt es vor, dass die

Zahlen scheinbar wahllos in einer Rechnung verwendet werden. Sich

widersprechende Ergebnisse oder „offensichtliche“ Rechenfehler fallen dem Kind oft

nicht auf.